FAQ
HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN

In unserer FAQ-Liste findest Du Antworten auf viele Fragen. Falls Du spezifische Informationen benötigst, die auf unserer Website nicht ausreichend aufgeführt sind, zögere nicht, Dich mit uns in Verbindung zu setzen. Unsere Experten stehen Dir gerne beratend zur Seite, um Dich auf Deinem Weg zur Nutzung von Sonnenenergie zu unterstützen.

WAS IST DER KNICK-IM-WASSERSCHLAUCH-EFFEKT?

Bei herkömmlich geplanten Solaranlagen wirkt sich eine verschattete Solarzelle wie ein Knick im Gartenschlauch aus. Sie blockiert den Stromfluss der ganzen Modulreihe, wird dadurch stark belastet und kann teilweise zu drastischen Einbußen führen.
Durch innovative Leistungsoptimierer spielt die Verschattung von Dachfflächen keine große Rolle mehr. Lass Deine Bäume also ruhig da stehen, wo Du sie gepflanzt hast.

EIGNET SICH MEIN DACH?

Es gibt verschiedene Montagesysteme, wodurch PV-Anlagen auf fast allen Dächern montiert werden können. Auf Blech- und Pfannendächern werden PV-Anlagen in der Regel dachparallel montiert, auf Flachdächern aufgeständert. Empfehlenswert sind Neigungswinkel ab 10 Grad, aufgrund des notwendigen Selbstreinigungseffektes. Sogar Fassadenflächen eignen sich als Untergrund.

Für eine Photovoltaikanlage benötigst Du mindestens eine Dachfläche von knapp 20 qm. Bei bestehenden Häusern sollte die Dachbeschaffenheit überprüft werden, um sicherzustellen, dass es sich in gutem Zustand befindet und keine Schäden oder Schwachstellen aufweist, die die Installation einer Photovoltaikanlage beeinträchtigen könnten.

LOHNT SICH EIN STROMSPEICHER BEI EINER PV-ANLAGE?

Nachdem die Energiepreise in den vergangenen Jahren massiv gestiegen sind und Solarstrom wesentlich günstiger selbst hergestellt werden kann, werden nahezu alle Photovoltaikanlagen mit Batteriespeichern ausgerüstet. Hinzu kommt, dass man für den eingespeisten Solarstrom nur eine sehr geringe Einspeisevergütung erhält.

Durch den hohen Eigenverbrauch (Autarkiegrad) von bis zu 80 Prozent und der damit verbundenen hohen Einsparung, macht sich ein Stromspeicher schnell bezahlt.

WAS IST DIE EINSPEISEVERGÜTUNG?

Photovoltaikanlagen werden in Deutschland seit dem Jahr 2000 über das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) gefördert. Die Förderung besteht darin, dass für jede, in das öffentliche Stromnetz eingespeiste Kilowattstunde, eine für 20 Jahre festgelegte Einspeisevergütung gezahlt wird und sich die Investition darüber refinanziert. Seit dem die Einspeisevergütung für den privaten Endverbraucher unterhalb der Strombezugskosten liegt, besteht größeres Interesse am Eigenverbrauch.

WIE VIEL KOSTET EINE PV-ANLAGE?

Im vergangenen Jahr sind die Preise für Photovoltaikanlagen aufgrund der Energiekrise gestiegen. In den letzten Monaten haben sich die Preise allerdings schon wieder beruhigt, PV Module sind sogar deutlich im Preis gesunken. Solarstrom mit ca. 12-20 Ct/kWh Produktionskosten für Verbraucher wesentlich günstiger als Strom aus dem Netz (> 38 Ct/kWh). Der Preis einer Solaranlage hängt von persönlichem Energiebedarf, gewünschtem Autarkiegrad und örtlichen Gegebenheiten und technischen Features ab. Eine durchschnittliche PV-Anlage für ein Einfamilienhaus hat eine Größe von 8 kWp und produziert etwa 6.000 – 8.000 kWh Solarstrom pro Jahr. Eine schlüsselfertige 8 kWp PV-Anlage mit 8 kWh Stromspeicher und Leistungsoptimierer inklusive Montage, elektrischer Installation kostet rund 24.000 €. Hochwertig. Komponenten. Fullservice.

WIE GROSS SOLLTE MEINE PV-ANLAGE SEIN?

Die optimale Größe deiner Solaranlage hängt vorrangig von deinem Stromverbrauch ab. Um deine passende Größe zu finden, schaue in deine letzte Stromrechnung, um deinen durchschnittlichen Verbrauch zu ermitteln und wie sich dieser über die Jahre verändert hat.
Du kannst die Größe deiner Photovoltaikanlage leicht selbst berechnen. Als Faustformel gilt Jahresstromverbrauch kwh x 2 = Größe der PV-Anlage (kWp) und auch des Batteriespeichers (kWh). (3.500 x 2 = 7 kWp Anlage mit 7 kWh Batteriespeicher.

Im Durchschnitt liefert die Sonne etwa 1.000 Kilowattstunden pro 10 Quadratmeter Solarfläche in einem Jahr. Eine 45 Quadratmeter große Photovoltaikanlage deckt somit den Jahresstrombedarf (ca. 4.500 kWh) einer vierköpfigen Familie.

BENÖTIGT MAN FÜR DIE INSTALLATION EINE BAUGENEHMIGUNG?

Photovoltaikanlagen sind bauliche Anlagen im Sinne des Baurechts und müssen daher die baurechtlichen Bestimmungen erfüllen. Maßgebend sind die jeweiligen Bauordnungen der Bundesländer. In der Regel sind typische Photovoltaikanlagen „schlicht genehmigungsfreie“ Vorhaben, wenn sie parallel zur Dachfläche oder an der Fassade montiert sind. Eine Baugenehmigung ist also i.d.R. nicht erforderlich.
Auf denkmalgeschützten Gebäuden und dort, wo Gebäudeensembles insgesamt unter Denkmalschutz gestellt sind, sind Photovoltaikanlagen genehmigungspflichtig.
Die Kommunen können in ihren regionalen Bebauungsplänen weitere Vorgaben treffen.

WAS IST DER AUTARKIEGRAD?

Der Autarkiegrad ist ein Begriff, der im Zusammenhang mit erneuerbaren Energiesystemen und insbesondere der Eigenversorgung mit erneuerbarer Energie, wie beispielsweise Solarenergie, verwendet wird. Er gibt an, in welchem Maße ein bestimmtes Energiesystem in der Lage ist, den eigenen Energiebedarf zu decken, ohne auf externe Energiequellen angewiesen zu sein.

Die Maximierung des Eigenverbrauchs von Solarstrom ist ein wichtiger Schritt, um die Rentabilität Deiner Photovoltaik-Anlage zu erhöhen und Deine Abhängigkeit von Strom aus dem Netz zu reduzieren. Hier sind einige Strategien, um den Eigenverbrauch zu maximieren:

  • Lastmanagement: Versuche, Deine energieintensiven Aktivitäten während der Tageszeit zu planen, wenn die Sonne scheint und Ihre PV-Anlage Strom erzeugt. Dazu gehören das Waschen von Wäsche, das Aufladen von Elektrofahrzeugen und das Betreiben von elektrischen Geräten.
  • Zeitschaltuhren und intelligente Steuerung: Verwende Zeitschaltuhren oder intelligente Steuerungssysteme, um Geräte wie Wasserpumpen, Heizungen oder Warmwasserspeicher so zu programmieren, dass sie während der sonnenreichsten Stunden betrieben werden.
  • Batteriespeicher: Wenn Du über einen Batteriespeicher verfügst, kannst Du überschüssigen Solarstrom tagsüber speichern und ihn in den Abend- und Nachtstunden nutzen. Dies maximiert Deinen Eigenverbrauch und reduziert den Bezug von Netzstrom.
  • Energieeffizienz: Investiere in energieeffiziente Geräte und Beleuchtung, um den Gesamtenergieverbrauch Deines Haushalts zu senken.
  • Energiemanagement-Apps: Nutze Apps und Smart-Home-Systeme, die den Energieverbrauch überwachen und Dir helfen, den Einsatz von Elektrogeräten zu optimieren.
  • Warmwasserbereitung: Falls möglich, erwäge den Einsatz von solarbetriebenen Warmwassersystemen. Diese nutzen den überschüssigen Solarstrom, um Wasser zu erwärmen.
  • Stromspeicherung für Elektromobilität: Wenn Du ein Elektrofahrzeug besitzt, kannst Du es während sonnenreicher Stunden aufladen, um den Eigenverbrauch zu erhöhen und die Ladekosten zu senken.
  • Energieberatung: Lass Dich von unseren Energieexperten beraten, um maßgeschneiderte Lösungen für Deinen Haushalt zu finden und Deinen Eigenverbrauch zu maximieren.

Die Kombination mehrerer dieser Strategien kann dazu beitragen, Deinen Eigenverbrauch von Solarstrom zu steigern und gleichzeitig Deine Energiekosten zu senken. Beachten Sie jedoch, dass die Wirksamkeit dieser Maßnahmen von verschiedenen Faktoren wie der Größe Deiner PV-Anlage, Deinem Energieverbrauchsmuster und den örtlichen Gegebenheiten abhängt.